Wie bereits an anderer Stelle beschrieben hat sich Irrel gemeinsam mit Bollendorf und Neuerburg erfolgreich für das Projekt “Ländliche Zentren” beworben. Es winken Zuschüsse zu Investitionen von 66%!
Zwischenzeitlich konnte der Gemeinderat das durch das Planungsbüro ISU entwickelte Konzept sowie den Kosten- und Finanzierungsplan beschließen. Dieses Projekt wird viele Dinge ermöglichen, die so sonst nicht möglich sein werden.

Die Köhlerhütten sind ein beliebtes Ziel für Jugendgruppen aus Nah und Fern. Das Können die Belegungszahlen eindrucksvoll bestätigen.
Leider ist die Anlage in die Jahre gekommen: Vor allem die sanitäre Versorgung ist so nicht mehr hinnehmbar.

Da die Hütten dieses Jahr wegen Corona nicht genutzt werden können, nutzt die Gemeinde die Zeit um sich um die sanitäre Versorgung zu kümmern.

Eine funktionierende Versorgung mit Internet ist in unserer heutigen Gesellschaft selbstverständlich. Lange Jahre hatte Irrel hier die Nase vorn und konnte mit schnellem Internet punkten – nicht nur für die Bürger sondern auch für die Gewerbetreibenden.

Seit einiger Zeit sieht das etwas anders aus. Zwar reden alle über den Breitbandausbau, aber in Irrel ist er noch nicht so richtig angekommen. Leider beteiligt sich die Telekom auch nicht an den derzeitigen Bauarbeiten, die von Westnetz durchgeführt werden. Trotz mehrfacher Hinweise durch die Gemeinde und die ausführenden Firmen wurden bisher nur Leerrohre verlegt, die dann später an die Telekom verkauft werden.
Gleichzeitig macht die Telekom derzeit intensiv Werbung, um das Produkt LTE-Versorgung zu vermarkten – vermutlich wollen sie um die Versorgung mit Glasfaser drücken…
Gerade beim anstehenden Ausbau der Haupt- und Prümzurlayerstraße wäre es fahrlässig, jetzt nicht mit dem Blick in die Zukunft auch Glasfaser mit zu verlegen.
Derzeit bemüht sich die Verwaltung, hier genauere Informationen zu erhalten.

Die Talbrücke der B 257 wird wahrscheinlich noch im Jahr 2018 umfassend saniert. Zuständig dafür ist der Landesbetrieb Mobilität (LBM). Im Rahmen dieser Sanierung, bei der die Brücke halbseitig gesperrt und der Verkehr durch Ampeln geregelt werden soll. sollte auch das Geländer erneuert werden. Der LBM ist an die gemeinde herangetreten mit dem Vorschlag, das Geländer durch eine Lärmschutzwand zu ersetzen. Nach eingehender Diskussion, auch unter Beteiligung betroffener Bürger, hat der Gemeinderat beschlossen, dass eine ca. 2,5m hohe und nicht durchsichtige Lärmschutzwand errichtet werden soll.

Leider wird diese Wand nur im Bereich der Brücke installiert.

Unseres Dorfplatzes hat ein riesiges Potential, das bisher noch nicht vollends ausgeschöpft wurde. Zwei Argumente sprechen für dafür, sich intensiver mit der Gestaltung des Werths zu beschäftigen:
1. In Rahmen des Hochwasserschutzes spielt der Werth eine herausragende Rolle und muss sowieso überplant werden
2. Der Werth liegt im Satzungsgebiet des Projekts “Ländliche Zentren”. Daher werden Investitionen stark bezuschusst.

Angedacht ist eine Gestaltung, die hohen Aufenthaltswert hat, die verschiedenen Generationen zusammenbringt, die bisherige Nutzung nicht ausschließt und weitere Nutzungen ermöglicht. Viele andere Städte und Gemeinden (Wittlich, Gerolstein,…) sind hier schon erfolgreich.

Update vom 7.11.2018
Gestern fand die Zweite Bürgerversammlöung zum Thema Hochwasserschutz statt. Hier finden sie die Präsentation:
2018 11 06 Bürgerversammlung Hochwasserschutzkonzept

1.5.2018
Der Hochwasserschutz spielt in Irrel nicht nur entlang der Prüm eine große Rolle. Seit Jahrzehnten beschäftigen sich der Gemeinderat und mit ihm verschiedenste Spezialisten mit diesem Thema – leider bisher ohne sichtbaren Erfolg.
Die bisherigen Überlegungen wurden auch dadurch erschwert, dass zusätzlich das Thema “Außengebietsentwässerung” auf die Agenda kam. Darunter versteht man die Oberflächenentwässerung von Bereichen, die nicht in der Ortslage sind. In Irrel haben wir leider viele Flächen oberhalb der Ortslage. Vor allem im Bereich der Karthausstraße kommt es bei Starkregenereignissen immer wieder zu Überschwemmungen und voll gelaufenen Kellern.
Da Hochwasserschutz aber nicht austomatisch hässlich sein muss, wollen wir bei den Überlegungen die Gestaltung des “Werths” nciht hinten anstellen. Dazu mehr an anderer Stelle

Die derzeitige Diskussionslage sieht folgende Maßnahmen vor:
– Errichtung von mehreren Regenrückhaltebecken im Bereich “Im Grund” und “Fanker Kopf”
– Erneuerung, Vergrößerung und Verlagerung des Kanals in der Karthausstraße

Darüber hinaus werden auf Grund einer neuen Rechtslage auch die betroffenen Bürger mit ins Boot genommen und privat veranlasste Hochwasserschutzmaßnahmen empfohlen. Dazu wurde ein Planer beauftragt, um die verschiedenen Interessenlagen und Notwendigkeiten in einem Gesamtkonzept zu bündeln.

Update 17.11.2018
Mittlerweile wurden mehrere Schirtte getätigt: Der Ortsgemeinderat Irrel hat über das Verfahren abgestimmt, mit dem die Planer für die architektonischen Leistungen und den technischen Gebäudeausbau bestimmt werden. Für die Architekturleistungen ist die Ausschreibung auch schon erfolgt.

Update 05.05.2018
Der jetzige Kindergarten ist nicht nur in die Jahre gekommen, sondern auch schon seit Jahren zu klein – viel zu klein! Ebensolange wird er mit Ausnahmegenehmigun betrieben, die jährlich erneuert werden müssen. Zwischenzeitlich wurde die ärgste Raumnot durch den Ankauf von Containern verringert. Die hierfür veranschlagten 350.000 Euro wurden aber nicht allein von der Ortsgemeinde Irrel getragen, sondern durch den Zweckverband “Kindergarten”, dem neben Irrel, die umliegenden Gemeinden angehören, die auch Kinder in unsere KiTa schicken.

Dieser Zweckverband, dem die Ortsbürgermeister der beteiligten Gemeinden angehören, entscheidet auch über das Projekt. Ein entsprechende Vereinbarung ist zwiswchenzeitlich geschlossen worden. Ausführende Ortsgemeinde wird die Standortgemeinde – also Irrel – sein.

Die Verwaltung hat entschieden, dass nur ein Neubau in Frage kommt, da Renovierungen in der Regel teuer werden. Der Kostenrahmen wurde nunmehr mit ca. 5.000.000 Euro für eine siebengruppige KiTa beziffert.
Der Auftrag an den Gemeinderat Irrel besteht nun, einen geeigneten Standort zu finden. Zur Diskussion stehen derzeit der bisherige Standort oder ein Neubau in unmittelbarer Nähe zur Schule.

Leider dürfen wir nicht auf Zuschüsse in nennenswerter Höhe hoffen. Trotz Aufstockung seitens des Landes um ca. 50% sind nur ca. 500.000 Euro, also 10% der Bausumme als Zuschuss zu erwarten.
An den Kosten muss sich Irrel mit ca. 46% beteiligen

Seit einiger Zeit verbessert Westnetz die elektrische Infrastruktur in Irrel: Weite Teile der Verkabelung werden in den Boden gelegt, so dass die Hausanschlüsse nicht mehr über das Dach erfolgen. In weiten Teilen ist dies für die Hauseigentümer kostenfrei. Lediglich die Installation im Haus muss von ihnen übernommen werden. In diesem Zusammenhang wird auch die Straßenbeleuchtung […]

Nach dem erfolgreichen Ausgang des ersten Eardeler Doarffestes, dessen Erlös für die die Aktivierung der Irreler Spielplätze gedacht war, wird sich nun eine Arbeitsgruppe des Ausschusses “Jugend, Kultur, Tourismus” mit der weiteren Planung beschäftigen.

Neben der Renovierung der Spielplätze “Auf Theren” und “Bei der Alten Schule” ist angedacht, “Auf dem Werth” eine größere Begegnungsstätte für Kinder und Jugendliche zu schaffen. Dies wird durch das Förderprogramm “Ländliche Zentren” ermöglicht, für das sich Irrel erfolgreich zusammen mit Bollendorf und Neuerburg beworben hatte. Hier winken Zuschüsse von 2/3 durch Land und Bund 😉

Eltern wissen oft am besten, was ihre Kinder wollen. An dieser Stelle möchte wir daher gerade die Eltern der Kinder und Jugendlichen ansprechen, die in de kommenden Jahren von diesen Einrichtungen profitieren werden: Sprechen Sie uns an, wenn Sie Ihre Erfahrung in die Planung einbringen möchten

Nach einer längeren Coronapause traf sich der Ortsgemeinderat Irrel am 4.6. zu einer Sitzung.
Seit einiger Zeit steht die Änderung des Bebauungsplans im Bereich der Neuen Mitte zur Diskussion. Durch die geplante Erweiterung des EDEKA-Marktes müssen verschiedenste rechtliche Aspekte zusammengeführt werden, die u.a. durch die Eigentumsverhältnisse entstehen. Da grundsätzlich alle Beteiligten – insbesondere Investoren, private Anlieger und die Ortsgemeinde – ein großes Interesse an der Realisierung des Planes haben, schreitet die Umsetzung zügig voran.
Ebenso auf der Zielgeraden – wenn auch mit wesentlich mehr Vorlaufzeit – sind die Planungen für den Kirchenvorplatz. Hier hatten sich in der vergangenen Zeit viele Beteiligte (u.a. Verantwortliche der Pfarrgemeinde, des Bistums, der Denkmalpflege der Kreisverwaltung, etc.) abstimmen müssen. Letztendlich ist es aber gelungen, eine Lösung miteinander zu vereinbaren. Pfarrei und Bistum sind nunmehr bereit, den gesamten Platz vor Kirche und Pfarrhaus (bis auf einige Streifen entlang der Gebäude) an die Ortsgemeinde zu verkaufen, so dass ein gestalterisches Gesamtkonzept umgesetzt werden kann. Dieses gestalterische Konzept findet auch die Unterstützung der Denkmalverantwortlichen von Bistum und Kreis. Zentrale gestalterische Elemente sind eine fast stufenlose Fläche zwischen Kirche und Straße, ein Wasserband entlang der Straße, mehrere Bäume in Hochbeeten mit Sitzgelegenheiten sowie ein Beleuchtungskonzept für den Kirchturm.
Die Arbeiten in der Büchelstraße stehen nach fast einem Jahr Bauzeit vor dem Abschluss. Anfang Juni konnte mit der Fertigstellung des Straßenbelags begonnen werden. Trotz der beengten Verhältnisse konnte der Zeitplan weitestgehend eingehalten werden. Damit sind auch die Voraussetzungen vorhanden, um mit den Arbeiten in der Hauptstraße zu beginnen. Darüber wird im kommenden Mitteilungsblatt informiert werden.
Vor einigen Wochen trafen sich mehrere Bürger der Gemeinden Irrel und Menningen, die sich den Wiederaufbau der Guseltbrücke zum Ziel gesetzt haben. Da die Ortsgemeinden keinerlei finanziellen Spielraum dafür haben, müssen andere Wege der Finanzierung gefunden werden, z.B. durch die Gründung eines Vereins o.ä. Der Ortsgemeinderat Irrel unterstützt dieses Vorhaben grundsätzlich. Detailfragen werden in einer der kommenden Sitzungen geklärt.
Auf Initiative der Aktion Hand in Hand wurde eine Rollatorsitzbank angeschafft. Die erste steht derzeit beim Brunnen in der Neuen Mitte. Weitere sollen in der Ortslage platziert werden.
Nachdem die Waldschänke bei den Köhlerhütten vor einigen Wochen bis auf die Grundmauern niedergebrannt ist, wurde das Gebäude zwischenzeitlich vollständig abgerissen und die asbestbelasteten Materialien entsorgt. Glück im Unglück: Das Gebäude war feuerversichert, so dass ein Wiederaufbau möglich ist.