In Irrel ist derzeit viel los, auch wenn nicht immer alles sichtbar ist. Daher hat der Gemeinderat in der Dezembersitzung eine „Inventur“ der laufenden Projekte gemacht. Der 2. Teil beschäftigt sich vor allem mit den aktuellen Hochbaumaßnahmen.

Waldschänke
Nach dem Brand der Waldschänke und deren Abriss wurden in mehreren Gesprächen mit dem durch die Versicherung beauftragten Planer (Herr Heck vom Atelier für Architektur) und in Sitzungen des Bauausschusses und des Gemeinderates mehrere Planungsvarianten durchgesprochen und grundsätzlich für gut befunden. Das Gebäude wird eingeschossig mit Satteldach. Die Grundfläche beträgt ca. 140 m². Die Fläche teilt sich u.a. auf ca. 70m² Gastraum, ca. 35m² Kiosk mit Nebenräumen und ca. 15m² Toilettenanlage auf. Mit dem Bau wird voraussichtlich im März begonnen.

Köhlerhütten
Die mangelhaften sanitären Einrichtungen bei den Köhlerhütten sind seit Jahren ein Thema. Seit Mitte des Jahres wurden mehrere Kaufvarianten für Sanitärcontainer überprüft. Nachdem bereits ein gebrauchter WC-Container gekauft wurde, steht der Kauf eines Duschcontainers noch aus. Hierfür ist die Finanzierung noch nicht geklärt.

Umbau Bauhof
Die Ortsgemeinde Irrel hat die frühere Metzgerei Conrad gekauft, um dort den gemeindlichen Bauhof anzusiedeln. Die notwendigen Bauantragsunterlagen sind bereits eingereicht. Aufgrund einer möglichen Förderung wird derzeit noch nicht mit wesentlichen Arbeiten begonnen, da dies förderschädlich wäre.

Alte Schule
Durch Bauarbeiten östlich der Alten Schule kam es zu einer Überbauung auf das gemeindliche Grundstück. Hierzu fanden bereits mehrere Sitzungstermine statt, in denen Lösungsmöglichkeiten gesucht werden sollten. Ein Plan dazu wird in einer der kommenden Sitzung vorgestellt.
Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten wurden die ehem. Klassenräume der Schule an den Naturpark Südeifel übergeben, der nun dort seine Geschäftsstelle hat und einen langfristigen Mietvertrag eingegangen ist. Im Bereich der Wohnungen müssen in den kommenden Monaten weitere Brandschutzmaßnahmen durchgeführt werden.

ZOB
vor einiger Zeit wurden bereits Ausbesserungsarbeiten im Bereich des ZOB beauftragt, die mittlerweile schon durchgeführt wurden. Zwischenzeitlich haben sich weitere Schäden ergeben. Die Verwaltung wird beauftragt, diese Schäden in Augenschein zu nehmen.
Weiterhin wurde von Seiten des Rates bemerkt, dass seit längerem 2 Scheiben im Wartehaus fehlen.

KITA-Neubau
Derzeit werden Vorbereitungen für das Betonieren der Bodenplatte durchgeführt. Das Ziel, noch vor Jahreswechsel die Bodenplatte fertig zu stellen, konnte nicht erreicht werden. Neben der Witterung ist vor allem der Baustrom das Problem: Um genügend elektrische Energie sowohl für den Baukran als auch für den späteren Betrieb der KITA zu haben, ist eine neue Stromleitung erforderlich, die aber erst Mitte/Ende Januar fertig gestellt werden kann. Der Eröffnungstermin wird weiterhin mit Frühjahr 2022 angegeben.

Bushaltestelle Schule/KiTa Neu
Im Zuge der Neugliederung des ÖPNV wurde die Bushaltestelle bei der Schule in das reguläre Netz des ÖPNV aufgenommen. Dadurch ging die Zuständigkeit für die Haltestelle vom Kreis auf die Ortsgemeinde über. Gleichzeitig hat der Kreis das Gelände südlich der Schule an die Ortsgemeinde übertragen.
Aufgrund des gleichzeitigen Neubaus des Kindergartens waren sich verschiedene Gremien einig, dass ein funktionables Verkehrskonzept für diesen Bereich erarbeitet werden muss. Der Auftrag hierzu soll an das IB Scherf vergeben werden.

EDEKA
Die OG Irrel ist im Bereich des EDEKA-Marktes Teileigentümer. Daher wurden intensive Verhandlungen zwischen den Investoren und der OG Irrel geführt, die ihren vorläufigen Abschluss in der Verabschiedung eines Grundstücksverkaufs sowie der Neuformulierung einer Teilungserklärung gefunden haben. Hierin wurde u. A. vereinbart, dass das Parkdeck nach dem Abriss wieder neu aufgebaut wird und Nutzungen durch die Gemeinde (Frischemarkt, Weihnachtsmarkt, …) nach Fertigstellung weiterhin möglich sind. Das Parkdeck kann voraussichtlich ab Sommer/Herbst wieder genutzt werden.

In Irrel ist derzeit viel los, auch wenn nicht immer alles sichtbar ist. Daher hat der Gemeinderat in der Dezembersitzung eine „Inventur“ der laufenden Projekte gemacht. Hier dazu eine erste Zusammenfassung der wichtigsten Punkte. Im kommenden Amtsblatt wird der zweite Teil veröffentlicht.

Veränderungssperren und Erstellung von Bebauungsplänen im Bereich westlich der B 257, sowie entlang der südlichen Prümzurlayerstraße und der westlichen Ewerhardstraße
Seit fast zwei Jahren gelten in diesem Gebiet bereits Veränderungssperren. Das bedeutet, dass Bauvorhaben nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Ortsgemeinde durchgeführt werden dürfen. Dies gilt solange bis ein gültiger Bebauungsplan rechtskräftig ist. Lt. Aussage des Bürgermeisters wird hierzu in einer der kommenden Sitzung nach Absprache mit der Verbandsgemeindeverwaltung ein Aufstellungsbeschluss zur Abstimmung gestellt, so dass demnächst ein Bebauungsplan zu erwarten ist.

Außengebietsentwässerung
Das fachlich zuständige Ministerium stellt derzeit eine Förderung bei der Umsetzung der verschiedenen Maßnahmen in Aussicht. Für das Jahr 2021 wird ein Antrag gestellt, um bereits mit kleineren Maßnahmen (v.a. Einlaufbauwerke) zu beginnen. Die Förderung könnte 50% betragen. Die Gesamtkosten werden derzeit mit 700.000€ veranschlagt.
Voraussetzung dafür ist aber eine Genehmigung. Hier erschwert die Anzahl der verschiedenen Beteiligten (SGD-Nord, Landesbetrieb Mobilität, Kreisverwaltung, Ortsgemeinde) sowie die zu klärenden Kostenteilungen das Verfahren. Ein Termin bei der KV wurde wg. Corona vertagt. Das Ministerium hält die Anzahl der Retentionsbecken für zu hoch. Eine Verkleinerung der Retentionskapazitäten wiederum hätte umfangreiche Neuplanungen zur Konsequenz. Hierzu sollen in nächster Zeit Abstimmungen zwischen allen Beteiligten erfolgen. Anschließend kann die Maßnahme umgesetzt werden.
Nach Aussage von Herrn Dichter (VGV) und Herrn Frideres (Ing-Büro Scherf) liegt derzeit die Priorisierung bei den Maßnahmen in der Haupt- und Prümzurlayerstraße, die die Ressourcen bei Verwaltung und Planungsbüro binden.

Werth
Nachdem der Gestaltungsentwurf durch die ADD genehmigt wurde, muss jetzt die Ausführungsplanung beauftragt werden. Dazu liegen der Verwaltung mehrere Angebote vor. Die Bauantragsstellung soll im März 2021 erfolgen, Baubeginn ist Mai/Juni 2021.

Haupt- und Prümzurlayerstraße
Das IB Scherf geht von komplizierten Bauarbeiten aus, die sich jetzt schon in der Hofstraße ankündigen. Teilweise müssen Planungen anderer Büros (u.a. TÜV für die Verlegung der Glasfaserleerohre) selbst durchgeführt werden, um die Planungszeit und Ausführungsablauf nicht zu verzögern. Derzeit ist der Kampfmittelräumdienst dauerhaft in der Hofstraße, um auf Gefahrenlagen umgehend reagieren zu können. Man geht von einer 3jährigen Bauzeit aus.

Kirchenvorplatz
Der Gestaltungsentwurf des Städteplaners wurde an das für die Hauptstraßenplanung zuständige Planungsbüro Scherf übergeben. Der Kirchenvorplatz soll zu einem zentralen Platz in Irrel werden. Die Gemeinde verhandelt derzeit mit dem Bistum über den Kauf eines Teils des Kirchenvorplatzes. Die Maßnahme wird im Zuge der Bauarbeiten in der Hauptstraße durchgeführt. Zuschüsse aus dem Projekt „Ländliche Zentren“ (75%) sind angefordert.

Talstraße
Vor einigen Jahren wurden in der Talstraße Versorgungsleitungen verlegt. In diesem Zuge wurde der Belag des Bürgersteigs durch Rechteckpflaster ersetzt. Damals gab es erhebliche Diskussionen über einen Nachtrag von ca. 3.500 €, der für die Verlegung von Steinquadern in den Randbereichen der Pflasterung der Gemeinde in Rechnung gestellt wurden. Damals war schon klar, dass die Ausführung nicht fachgerecht war. Nun zeigt sich, dass die Steinquader mit zunehmendem Bewuchs herausgedrückt werden. Die Verwaltung wird beauftragt, Ansprüche gegenüber dem Auftragnehmer geltend zu machen.

Büchelstraße
Die Bauarbeiten in der Büchelstraße sind noch nicht abgenommen worden. Die ausführende Firma wird im Zuge der Arbeiten in der Hofstraße das Arbeitsergebnis optimieren. Die Kosten für die OG Irrel für den fachgerechten Unterbau in den Bereichen, die nicht durch die SWI betragen werden, sowie für die beidseitige neue Rinne zwischen Haus Nr. 17 und Nr. 21 waren ursprünglich mit ca. 66.700€ veranschlagt. Die Schlussrechnung ergab eine Kostenreduzierung auf 53.500€. Die Förderfähigkeit der Kosten wird noch geprüft. Über verkehrsberuhigende Maßnahmen in der als Spielstraße deklarierten Büchelstraße muss noch entschieden werden. Die Kübel, die vorher zur Verkehrsberuhigung im Straßenraum standen, sollen zunächst nicht zurückgesetzt werden.

Liebe Irreler,
der Ortsgemeinderat Irrel wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern ein frohes neues Jahr und vor allem Gesundheit!
Leider kann coronabedingt dieses Jahr das Hüttenbrennen nicht in der gewohnten Weise und am gewohnten Ort stattfinden.

Wir möchten darauf hinweisen, dass die Hütte dieses Jahr NICHT auf dem Katzenkopf aufgerichtet wird. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass kein Heckenschnitt, Karton oder sonstiges Material an gewohnter Stelle abgeladen werden darf!

Die Weihnachtsbäume werden in diesem Jahr – wie auch schon in den vergangenen jahren – wieder eingesammelt und unter Einhaltung der geltenden Corona-Bekämpfungsverordnung RLP am Schafsonntag verbrannt.
Die ausgedienten Weihnachtsbäume werden an folgenden Terminen bei ihnen vor Haustür abgeholt:
Samstag, 16.01.2021
Samstag, 23.01.2021

Liebe Irreler Kinder,
als Sankt Martin seinen Mantel mit dem armen Bettler teilte, wollte er ihn vor Kälte schützen. In diesem Jahr müssen wir auch uns selbst, unsere Familien und Nachbarn vor dem Corona-Virus schützen. Deshalb können wir uns leider nicht zum Martins-Umzug treffen.
Aber die Idee von Sankt Martin, dass Teilen wichtig ist, die bleibt! Helft alle mit und teilt dieses Jahr euer Licht mit allen Irrelern.
Stellt einfach alle eure Laternen und bunten Lichter ans Straßenfenster, befestigt sie am Balkongeländer oder hängt sie im Garten auf. Habt ihr noch eure Laternen vom letzten Jahr? Hängt sie dazu oder bastelt noch eine. Sagt es euren Eltern und Großeltern weiter. Alle dürfen mitmachen!
Jeder soll sehen, wie schön eure Lichter für uns alle leuchten.
Die Lichter in den Fenstern machen deutlich: „Wir sind eine Gemeinschaft. Auch wenn wir uns nicht zu einem gemeinsamen Umzug treffen können, sind wir nicht allein. Wir lassen das Licht leuchten und es soll unsere Herzen zum Strahlen bringen.“
Die Aktion startet am Sonntag, 08.11. und endet am Mittwoch, 11.11.
Wir freuen uns über jedes erleuchtete Fenster! Viel Spaß und vielen Dank!
Euer Gemeinderat

In der letzten Sitzung wurde der finale Entwurf für den Kirchenvorplatz besprochen. Nach vielen Jahren von Konzeptionierung und Planungen hatte sich in der letzten Zeit nochmal einiges geändert: während in den letzten Jahren immer unklar war, wie weit die durch die Gemeinde zu gestaltenden Fläche gehen würde, konnte hier nun Planungssicherheit hergestellt werden: Kirchengemeinde und Bistum haben sich bereit erklärt, der Gestaltung des gesamten Kirchenvorplatzes zuzustimmen. Somit endet die Platzgestaltung nicht an der bisherigen Mauer. An diesem Prozess waren neben Ortsgemeinde und Städteplaner viele weitere Gesprächspartner wie Denkmalpflege, Rendantur, Bauabteilung des Bistums, etc. beteiligt, was die Entscheidungsfindung etwas komplizierter gestaltete. Der Plan ist ein Kompromiss, der die Anliegen der vielen Beteiligten unter einen Hut bringt. Zentrales gestalterisches Element ist das Wasserband entlang des Straßenverlaufs, welches wie der Brunnen am Kreisel durch die Lambach gespeist wird. Drei Schatten spendenen Bäumen folgend entwickelt sich geometrische Flächen hin zur Kirche. Nachts bereichert eine Beleuchtung des Turms die Irreler Skyline.
In Punkto Beleuchtung hat sich der Gemeinderat für die Fortführung des Beleuchtungskonzeptes in der Haupt- und Prümzurlayerstraße entschieden. Durch die Insolvenz des bisherigen Lampenherstellers musste ein anderes Modell gefunden werden. Durch Unterstützung der Fachleute von Westnetz konnte ein Lampentyp gefunden werden, der fast nicht von den älteren Leuchten zu unterscheiden ist. Die Kosten von fast 90.000€ werden wie einige weiteren Kosten des Ausbaus der Haupt- und Prümzurlayerstraße (wir berichteten) über die wiederkehrenden Beiträge abgewickelt.
Auf Antrag der Liste Heck hat sich der Rat bereits mehrfach mit dem Wanderweg 67 auf der rechten Prümseite beschäftigt. Durch die Starkregenereignisse wurde der Weg, besonders durch den vom Königsberg kommenden Bach, stark in Mitleidenschaft gezogen. Nachdem Nun auch der Naturpark diesen Weg eingehend untersucht hat, stellen sich weitere Mängel dar, die in der kommenden Zeit behoben werden sollen. In diesem Zusammenhang soll auch die Standfestigkeit des Baubestandes überprüft werden.
Dass sich der Naturpark Südeifel mit einen Irreler Wanderweg beschäftigt hat wohl nichts mit seiner neuen Bleibe zu tun: Nachdem die VGV den Standort „Auf Omesen“ gegen Büroflächen in der Prümzurlayerstraße ausgetauscht hat, musste auch der Naturpark Südeifel nach einer neuen Bleibe suchen. Gefunden wurde die neue Bleibe in der Alten Schule. Die Räumlichkeiten, in denen lange Jahre ein Fitnessstudio untergebracht war, wurden renoviert und stehen dem Naturpark Südeifel, der einen langjährigen Mietvertrag unterschrieben hat, nun zur Verfügung. Auf Grund des Alters des Gebäudes, aber auch der gestiegenen Anforderungen an Brandschutz und Raumausstattung war der Umbau nicht einfach und mit fast 350.000 € wahrlich nicht günstig. Durch die Mieteinnahmen werden die Kredite aber so gegenfinanziert, das eine schwarze Null erreicht werden kann.
Keine schwarze Null hinterlassen die notwendigen Reparaturen am ZOB. Hier haben sich an mehreren Stellen starke Schäden gezeigt, die eine dringende Reparatur notwendig machen. Es entstehen Kosten von mehr als 5000€, die aber in Anbetracht der sehr guten ÖPNV-Anbindung verschmerzbar sind.

Aufgrund der aktuellen Regelungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie muss die Martinsfeier in der Pfarrkirche und der anschließende Martinszug in Irrel in diesem Jahr ausfallen. Wegen der vielen Besucher ist es leider nicht möglich, den geforderten Mindestabstand von 1,50 m einzuhalten und die Kontaktdaten aller Teilnehmer zu erfassen.

In der letzten Ratssitzung dominierten die großen Zahlen: Für den KiTa-Neubau wurden die ersten Gewerke vergeben und der Haupt- und Prümzurlayer Straßen-Ausbau startet auch.

Mit den ersten vergebenen Gewerken (Rohbau, Fenster, Gerüstarbeiten) in Höhe von ca. 1,2 Mio. Euro wird im Wesentlichen die Außenhülle des neuen KiTa-Gebäudes fertig gestellt. Auf Grund von Planungsanpassungen wird das Gewerk für die Dachdecker und Klempnerarbeiten neu ausgeschrieben. Baubeginn ist der 12.10.2020, so dass vor dem Jahreswechsel die Bodenplatte fertig gestellt werden kann. Auch über einige Gewerke im Innenausbau wurde bereits abgestimmt: ca. 850.000 Euro werden für Versorgungsanlagen, Elektroarbeiten und den Blitzschutz ausgegeben. Wie bereits mehrfach berichtet werden diese Kosten unter den Einzugsgemeinden der KiTa aufgeteilt: Die OG Irrel zahlt also von den o.g. Kosten knapp die Hälfte.
Der erste Bauabschnitt der Hauptstraße, der sich im Kreuzungsbereich zur Ewerhart-, Büchel- und Hofstraße befindet, wird durch die Fa. UVB durchgeführt. Dafür entstehen Kosten von fast 1,9 Mio. Euro. Die OG Irrel ist an diesem Projekt mit knapp 180.000 Euro beteiligt. Neben den üblichen Straßenbauarbeiten auf eigenen Flächen wird von Seiten der Ortsgemeinde vor allem in den weiteren Breitbandausbau investiert.

Seit 2013 hat Irrel eine Satzung über wiederkehrende Beiträge, durch die bestimmte Investitionskosten, z. B. Ausbau Bürgersteige, Ortsstraßen, Beleuchtung, auf alle Bürger gleichmäßig verteilt werden können. Dies hat den Vorteil, dass die Kosten für alle Grundstücksbesitzer planbarer werden. Für die Investitionen insbesondere in die Straßenbeleuchtung – vor allem in umweltfreundliche LED-Technik- wurden seit 2016 ca. 60.000 € investiert. Nach Abzug eines Selbstbehalts für die OG von 35% werden die Kosten auf über 800.000 m2 beitragsfähige Fläche verteilt. Für den Bürger kommen Kosten von ca. 0,075€ pro m2 beitragsfähige Fläche zu. Bei einem Grundstück von 800 m2 sind dies 60€… in der heutigen Zeit fast ein Schnäppchen!

Wiederholt hat sich der Rat mit der Verkehrssituation im Ort beschäftigt. Leider sind die berechtigten Interessen von Bürgern, Geschäftsinhabern, Radfahrern und Automobilisten nicht immer unter einen Hut zu bringen. Hinzu kommt, dass oft die Zuständigkeiten unklar sind bzw. Absprachen mit verschiedenen Institutionen (Kreis, LBM) getroffen werden müssen. Dem Rat liegt ein abgestimmtes Konzept für den ganzen Ort am Herzen. Hierzu wurde der Bauausschuss beauftragt, Konzepte zu entwickeln, um möglichst vielen Interessen gerecht werden zu können.

Dorffest
Die derzeitigen Corona-Verordnungen lassen nicht erwarten, dass das Dorffest unter „normalen“ Bedingungen stattfinden kann. Daher wird das Dorffest unter den bekannten Bedingungen nicht stattfinden. Die Organisatoren werden aber darüber beraten, welche alternativen Möglichkeiten umgesetzt werden können.
KiTa-Erweiterung
Die Kita Irrel platzt aus allen Nähten. Für ca. 17 Kinder ist derzeit kein Platz mehr vorhanden. Zunächst war vorgeschlagen worden, dass die Kinder nach Mettendorf gehen sollen. Diese Lösung findet bei den betroffenen Eltern wenig positive Resonanz. Der Gemeinderat versucht hier, gemeinsam mit den verschiedenen Akteuren eine zufriedenstellende Lösung zu finden.
In diesem Zusammenhang soll darauf hingewiesen werden, dass die geplante Kita Ausbaureserven hat. Sämtliche Planungen sehen bereits eine 8. bzw. 9. Gruppe vor, die dann in einem zweiten Bauabschnitt realisiert werden kann.
Reinigungspflicht der Bürger
Viele Bürger haben während der Corona-Zeit die Gelegenheit genutzt, ihre Anwesen einem ausgiebigen Frühjahrsputz zu unterziehen. Leider wurden die Arbeiten an der ein oder anderen Stelle ab der Bordsteinkante eingestellt. Der Gemeinderat möchte daher darauf hinweisen, dass die Reinigungspflicht der Grundstückseigentümer bis zur Mitte der Straße geht. Dies betrifft auch die Reinigung der Sinkkästen für das Oberflächenwasser.
Guseltbrücke
Bekanntlich möchte eine Initiative von Bürgern aus Irrel und Menningen den Wiederaufbau der Guseltbrücke vorantreiben. Damit dieses Vorhaben in die Tat umgesetzt werden kann, musste aber geklärt werden, dass die wiederaufgebaute Brücke in das Eigentum der Gemeinde Irrel übergehen kann. Dies betrifft auch die daraus resultierenden Pflichten, wie z.B. die Verkehrssicherungspflicht.
Der Gemeinderat Irrel hat nun einstimmig beschlossen, dass sie den Bau der Guseltbrücke unterstützt, sie nach deren ordnungsgemäßer Fertigstellung übernimmt und weiterhin Wartungsarbeiten und Verkehrssicherungspflichten übernimmt.

Wie bereits an anderer Stelle beschrieben hat sich Irrel gemeinsam mit Bollendorf und Neuerburg erfolgreich für das Projekt “Ländliche Zentren” beworben. Es winken Zuschüsse zu Investitionen von 66%!
Zwischenzeitlich konnte der Gemeinderat das durch das Planungsbüro ISU entwickelte Konzept sowie den Kosten- und Finanzierungsplan beschließen. Dieses Projekt wird viele Dinge ermöglichen, die so sonst nicht möglich sein werden.

Die Köhlerhütten sind ein beliebtes Ziel für Jugendgruppen aus Nah und Fern. Das Können die Belegungszahlen eindrucksvoll bestätigen.
Leider ist die Anlage in die Jahre gekommen: Vor allem die sanitäre Versorgung ist so nicht mehr hinnehmbar.

Da die Hütten dieses Jahr wegen Corona nicht genutzt werden können, nutzt die Gemeinde die Zeit um sich um die sanitäre Versorgung zu kümmern.