…wann kommst du geschneit!
Oder: Alle Jahre wieder! – Wie war das noch mal mit der Räumpflicht im Winter?
Grundsätzlich sind alle Grundstückseigentümer in Irrel verpflichtet
– eine Zuwegung zur Haustür (ca. 1m breit)
– den angrenzenden Bürgersteig, sowie
– die Straße bis zur Mitte zu räumen.

Dies geschiet zunächst im Rahmen der allgemeinden Verkehrssicherungspflicht, die jedem Grundstückseigentümer obliegt. Die Verkehrssicherungspflicht sagt aus, dass ein Grundstück gefahrlos genutzt, also begangen werden kann. Darüber hinaus ist in Irrel per Satzung geregelt, dass sich die Bürger am Winterdienst der Gemeindestaßen beteiligen. Die Bürger sind daher verpflichtet, auch die Straßen im Bereich ihres Grundstücks bis zur Mitte zu räumen und den anfallenden Schnee an einer geeigneten Stelle zu lagern.
Die Gemeindearbeiter sind daher im Auftrag der Gemeinde unterwegs, um dieser Verpflichtung im Bereich der gemeindeeigenen Grundstücke nachzugehen. Allerdings gibt es in Irrel einige Gemeindestraßen, die auf Grund ihrer Steigung und der Verkehrsfrequenz als sehr gefährdet eingestuft sind. Dies betrifft vor allem “Auf Omesen” und “Vor Theren”. Hier sorgen die Gemeindearbeiter bei bedarf sogar mehrmals täglich für eine Räumung. Diese Strecken werden maschinell geräumt. Weiterhin werden viele Wege und Bürgersteige, in denen eine Zuordnung schwierig ist, auch geräumt. Ebenso wird bei anstehenden Beerdigungen auch der Weg zum Friedhof geräumt.
Da der Winterdienst erhebliche Kosten (Personal und Material) versachen kann erscheint es selbstverständlich, dass die Gemeindearbeiter nur die Strecken räumen, bei denen einer der oben genannten Gründe vorliegt. Wir bitten dies zu beachten.

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