Nach einer längeren Coronapause traf sich der Ortsgemeinderat Irrel am 4.6. zu einer Sitzung.
Seit einiger Zeit steht die Änderung des Bebauungsplans im Bereich der Neuen Mitte zur Diskussion. Durch die geplante Erweiterung des EDEKA-Marktes müssen verschiedenste rechtliche Aspekte zusammengeführt werden, die u.a. durch die Eigentumsverhältnisse entstehen. Da grundsätzlich alle Beteiligten – insbesondere Investoren, private Anlieger und die Ortsgemeinde – ein großes Interesse an der Realisierung des Planes haben, schreitet die Umsetzung zügig voran.
Ebenso auf der Zielgeraden – wenn auch mit wesentlich mehr Vorlaufzeit – sind die Planungen für den Kirchenvorplatz. Hier hatten sich in der vergangenen Zeit viele Beteiligte (u.a. Verantwortliche der Pfarrgemeinde, des Bistums, der Denkmalpflege der Kreisverwaltung, etc.) abstimmen müssen. Letztendlich ist es aber gelungen, eine Lösung miteinander zu vereinbaren. Pfarrei und Bistum sind nunmehr bereit, den gesamten Platz vor Kirche und Pfarrhaus (bis auf einige Streifen entlang der Gebäude) an die Ortsgemeinde zu verkaufen, so dass ein gestalterisches Gesamtkonzept umgesetzt werden kann. Dieses gestalterische Konzept findet auch die Unterstützung der Denkmalverantwortlichen von Bistum und Kreis. Zentrale gestalterische Elemente sind eine fast stufenlose Fläche zwischen Kirche und Straße, ein Wasserband entlang der Straße, mehrere Bäume in Hochbeeten mit Sitzgelegenheiten sowie ein Beleuchtungskonzept für den Kirchturm.
Die Arbeiten in der Büchelstraße stehen nach fast einem Jahr Bauzeit vor dem Abschluss. Anfang Juni konnte mit der Fertigstellung des Straßenbelags begonnen werden. Trotz der beengten Verhältnisse konnte der Zeitplan weitestgehend eingehalten werden. Damit sind auch die Voraussetzungen vorhanden, um mit den Arbeiten in der Hauptstraße zu beginnen. Darüber wird im kommenden Mitteilungsblatt informiert werden.
Vor einigen Wochen trafen sich mehrere Bürger der Gemeinden Irrel und Menningen, die sich den Wiederaufbau der Guseltbrücke zum Ziel gesetzt haben. Da die Ortsgemeinden keinerlei finanziellen Spielraum dafür haben, müssen andere Wege der Finanzierung gefunden werden, z.B. durch die Gründung eines Vereins o.ä. Der Ortsgemeinderat Irrel unterstützt dieses Vorhaben grundsätzlich. Detailfragen werden in einer der kommenden Sitzungen geklärt.
Auf Initiative der Aktion Hand in Hand wurde eine Rollatorsitzbank angeschafft. Die erste steht derzeit beim Brunnen in der Neuen Mitte. Weitere sollen in der Ortslage platziert werden.
Nachdem die Waldschänke bei den Köhlerhütten vor einigen Wochen bis auf die Grundmauern niedergebrannt ist, wurde das Gebäude zwischenzeitlich vollständig abgerissen und die asbestbelasteten Materialien entsorgt. Glück im Unglück: Das Gebäude war feuerversichert, so dass ein Wiederaufbau möglich ist.