In der letzten Sitzung wurde der finale Entwurf für den Kirchenvorplatz besprochen. Nach vielen Jahren von Konzeptionierung und Planungen hatte sich in der letzten Zeit nochmal einiges geändert: während in den letzten Jahren immer unklar war, wie weit die durch die Gemeinde zu gestaltenden Fläche gehen würde, konnte hier nun Planungssicherheit hergestellt werden: Kirchengemeinde und Bistum haben sich bereit erklärt, der Gestaltung des gesamten Kirchenvorplatzes zuzustimmen. Somit endet die Platzgestaltung nicht an der bisherigen Mauer. An diesem Prozess waren neben Ortsgemeinde und Städteplaner viele weitere Gesprächspartner wie Denkmalpflege, Rendantur, Bauabteilung des Bistums, etc. beteiligt, was die Entscheidungsfindung etwas komplizierter gestaltete. Der Plan ist ein Kompromiss, der die Anliegen der vielen Beteiligten unter einen Hut bringt. Zentrales gestalterisches Element ist das Wasserband entlang des Straßenverlaufs, welches wie der Brunnen am Kreisel durch die Lambach gespeist wird. Drei Schatten spendenen Bäumen folgend entwickelt sich geometrische Flächen hin zur Kirche. Nachts bereichert eine Beleuchtung des Turms die Irreler Skyline.
In Punkto Beleuchtung hat sich der Gemeinderat für die Fortführung des Beleuchtungskonzeptes in der Haupt- und Prümzurlayerstraße entschieden. Durch die Insolvenz des bisherigen Lampenherstellers musste ein anderes Modell gefunden werden. Durch Unterstützung der Fachleute von Westnetz konnte ein Lampentyp gefunden werden, der fast nicht von den älteren Leuchten zu unterscheiden ist. Die Kosten von fast 90.000€ werden wie einige weiteren Kosten des Ausbaus der Haupt- und Prümzurlayerstraße (wir berichteten) über die wiederkehrenden Beiträge abgewickelt.
Auf Antrag der Liste Heck hat sich der Rat bereits mehrfach mit dem Wanderweg 67 auf der rechten Prümseite beschäftigt. Durch die Starkregenereignisse wurde der Weg, besonders durch den vom Königsberg kommenden Bach, stark in Mitleidenschaft gezogen. Nachdem Nun auch der Naturpark diesen Weg eingehend untersucht hat, stellen sich weitere Mängel dar, die in der kommenden Zeit behoben werden sollen. In diesem Zusammenhang soll auch die Standfestigkeit des Baubestandes überprüft werden.
Dass sich der Naturpark Südeifel mit einen Irreler Wanderweg beschäftigt hat wohl nichts mit seiner neuen Bleibe zu tun: Nachdem die VGV den Standort „Auf Omesen“ gegen Büroflächen in der Prümzurlayerstraße ausgetauscht hat, musste auch der Naturpark Südeifel nach einer neuen Bleibe suchen. Gefunden wurde die neue Bleibe in der Alten Schule. Die Räumlichkeiten, in denen lange Jahre ein Fitnessstudio untergebracht war, wurden renoviert und stehen dem Naturpark Südeifel, der einen langjährigen Mietvertrag unterschrieben hat, nun zur Verfügung. Auf Grund des Alters des Gebäudes, aber auch der gestiegenen Anforderungen an Brandschutz und Raumausstattung war der Umbau nicht einfach und mit fast 350.000 € wahrlich nicht günstig. Durch die Mieteinnahmen werden die Kredite aber so gegenfinanziert, das eine schwarze Null erreicht werden kann.
Keine schwarze Null hinterlassen die notwendigen Reparaturen am ZOB. Hier haben sich an mehreren Stellen starke Schäden gezeigt, die eine dringende Reparatur notwendig machen. Es entstehen Kosten von mehr als 5000€, die aber in Anbetracht der sehr guten ÖPNV-Anbindung verschmerzbar sind.