Haupt- und Prümzurlayerstraße

Seit vielen Jahren steht die Erneuerung der Hauptstraße zur Diskussion. Mittlerweile hat die Gemeinde die Zusage von allen relevanten Beteiligten, so dass nicht nur konkrete Planungen gemacht, sondern auch erste Zeitfenster in den Blick genommen werden können.

Gleiches gilt für die Prümzurlayerstraße. Sie ist derzeit noch im Besitz des Landesbetriebs Mobilität, kurz LBM. Die Ortsgemeinde Irrel ist Besitzer der Innerortsumgehung. Diese beiden Straßen sollen zwischen LBM und OG Irrel getauscht werden. In diesem Zusammenhang wird der LBM die Prümzurlayerstraße in einen Zustand bringen, so dass der Tausch der Straße fair bleibt.

Der weitere Teil des Einbahnstraßenrings bleibt zunächst unberührt, da der Straßenkörper noch nicht in einem erneuerungswürdigen Zustand ist. Gleichwohl werden die Grundsatzplanungen auch für die Ewerhartstraße gemacht.

Weiter unten finden Sie Informationen zu häufig gestellten Fragen im Zusammenhang mit der Erneuerung der Haupt- und Prünzurlayerstraße.

Hier finden Sie auch Auszüge aus den bisherigen Planungen.

Übersicht des Projektes

Zahlen & Fakten

Kosten für den Straßenausbau

Die Straßen in Irrel werden von allen benutzt. Deshalb ist es auch angebracht, dass sich alle Grundstückseigentümer an den Kosten beteiligt.

Da die haupt- und Prümzurlayerstraße von übergeordneter Bedeutung ist, haben Sie den Status einer Kreis- bzw. Landstraße. Das bedeutet, dass Kreis und Land Kostenträger für den Straßenkörper sind. Das bedeutet aber auch, dass alles, weas nicht zur eigentlichen Straße gehört (also Bürgersteige, Lampen, Straßenbegleitgrün, …) nicht durch Kreis oder Land bezahlt werden. Die dafür entstehenden Kosten werden auf alle Grundstückseigentümer abhängig von der Grundstücksgröße verteilt.

Nach derzeitigen Schätzungen der Verwaltung belaufen sich die Kosten auf ca. 1,50 Euro pro m² betragsfähiger Grundstücksfläche.

Kosten für die Erneuerung der Trinkwasser- und Abwasserleitungen

Die Kosten hierfür werden ausschließlich von den Anliegern von  Haupt- und Prümzurlayerstraße übernommen. Die Kosten belaufen sich hier für auf ca. 3,50 Euro pro m²

Weitere Arbeiten an der Infrastruktur

Derzeit wird noch abgeklärt, inwiefern beim Ausbau der Straßen weitere Infrastruktur erneuert wird.

Konkret im Gespräch ist die Verlegung der elektrischen Leitungen durch die RWE in den Boden. Diese Verlegung würde bis zum Haus kostenfrei erfolgen. Die Hausbesitzer haben die weiteren Kosten innerhalb des Hauses zu tragen. Ziel ist es, witterungsbedingt störungsanfällige Freileitungen weitestgehend zu vermeiden.

Ob es zu einer Erneuerung der Telefonleitungen kommt, ist noch nicht abgeklärt.

Nahwärmekonzept

Das zunächst von der Verbandsgemeinde Irrel favorisierte Nahwärmekonzept ist durch Beschluss der Kreisverwaltung aus vergaberechtlichen Gründen untersagt worden. Dies war für alle Beteiligten ein Rückschlag. Da die Verbandsgemeinde dadurch nicht mehr mit dem Schwimmbad als Ankermieter zur Verfügung steht, ist der bisherige Investor (H2 – erneuerbar versorgt) abgesprungen.

Derzeit wird durch RWE ein Realisierungskonzept erarbeitet. Ziel ist auch hier ein genossenschaftliches Projekt, bei dem interssierte Bürger sich finanziell beteiligen können.

shared space

Unter “shared space” versteht man einen Straßenausbau, bei dem die jeweiligen Nutzungsbereiche (Fahrbahn, Bürgersteige, Radwege) nicht klar abgetrennt sind. Alle Verkehrsteilnehmer teilen sich einen Verkehrsraum. Dies führt, wie die Erfahrung im benachbarten Ausland zeigt, zu einer erhöhten Rücksicht auf die anderen Verkehrsteilnehmer . Insbesondere bei Autofahrern ist eine langsamerer und rücksichtsvollere Fahrweise nachweisbar. Dies führt in der Summe zu weniger gefährlichen Situationen oder Unfällen.

Für Irrel stellt sich die Frage, inwiefern dieses Konzept umgesetzt werden kann. Konkret wird dies für den Bereich rund um den Kirchenvorplatz angedacht.

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