Seit einigen Monaten verfügt unser Dorf bekanntlich über eine Messanlage, die den Verkehrsteilnehmern nicht nur die aktuelle Geschwindigkeit anzeigt, sondern auch verschiedene statistische Auswertungen vornimmt. Nachdem die Anlage an verschiedenen Standorten bereits Daten produziert hatte, wurden die Ergebnisse zusammen mit der Polizei erörtert.

In der Summe sind die Ergebnisse in der Niederweiserstraße zufriedenstellend, die Durchschnittsgeschwindigkeit liegt bei ca. 51 km/h. Dies bedeutet selbstverständlich, dass es auch hier noch Geschwindigkeitsübertretungen gibt.

Ungleich schlechter sieht es in der Prümzurlayerstraße aus. Hier wurden bis dato nur Daten Richtung Ortsmitte gemessen, jedoch zeigt sich hier schon eine gravierenden Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit: ca. 85% der Fahrzeuge fuhren mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von fast 70 km/h in unseren Ort.

Dies veranlasste OBM Haas, die zuständige Polizeiinspektion Bitburg um eine Stellungnahme zu bitten. Bei einem Ortsgespräch wurden die Ergebnisse diskutiert. Laut Herrn Zenner von der PI Bitburg sind polizeiliche Verkehrsüberwachungsmaßnahmen durch die Polizei auf Grund der dünnen Personaldecke nur sehr sporadisch zu realisieren. Er fordert jedoch die Bürger auf, wo zulässig Autos auf den Straßen zu parken. Im Falle der Prümzurlayerstraße hält er bauliche Maßnahmen für gerechtfertigt und kurzfristig provisorisch umsetzbar. Dies wird im Rahmen einer Verkehrsschau, an der neben der Ortsgemeinde und der Polizei auch die Straßenbauverwaltung, die Kreisverwaltung und die Verbandsgemeindeverwaltung beteiligt sind, näher besprochen. Bereits vor einiger Zeit wurde seitens des Landesbetriebs Mobilität auf den Ausbau der L4 verwiesen, der mittelfristig ansteht. Hier werden bereits bauliche Maßnahmen in der Planungsphase berücksichtigt.

Photo: by duallogic